Datenbanken:
Geisteswissenschaftliche Fragestellungen sind nur in spezifisch
entwickelten Datenbanksystemen abzubilden. DigiDok bietet umfangreiche
Unterstützung von der Modellierung der Daten bis zur
Überarbeitung bestehender Lösungen.
- Geisteswissenschaft
ist eifriges Datensammeln und die Archäologie als
objektorientierte Kulturwissenschaft dürfte hier eine
Spitzenposition einnehmen. Die Inventare der Museen, Ergebnisse und
Befunde von Grabungsprojekten aber auch die unterschiedlichen
Bestände in Forschungsinstitutionen (Archive, Sammlungen etc.)
können über Datenbanken erschlossen werden. So stehen
sie dann der intellektuellen Durchdringung - dem wesentlichen Auftrag
der Geisteswissenschaften - zur Verfügung.
- Warum also haben sich
bisher keine Standardlösungen etablieren können?
- Es ist wohl in der
Natur der Sache begründet, dass sich normierende Standards in
geisteswissenschaftlichen Datenbeständen
kaum festlegen
lassen. Hier nämlich liegt ein entscheidender Unterschied zu
den Naturwissenschaften verborgen. Die systematische Erschliessung des
Forschungsgegenstandes ist
von grundsätzlich anderer Art.
Es gibt diverse
Bemühungen,
wenigstens in ganz grundsätzlichen und damit
oberflächlichem Bereichen eine Standardisierung voran zu
treiben. Sie werden aber nicht ausreichen, den spezifischen
Bedürfnissen einzelner Forschungsvorhaben zu genügen.
- Was muss eine
Datenbank können?
- Datenbanken sind
darauf vorbereitet, eingegebene Informationen zu verwalten und
auszuwerten. Dafür ist intensive Vorarbeit in der Konzeption
und Modellierung der Daten zu leisten. Das
Internet bietet dazu umfassende
Informationen
(pdf). Bereits in dieser Phase der
Datenbank-Entwicklung stossen standardisierte Lösungen an Ihre
Grenzen. Gleichzeitig muss bedacht werden, welches Datenvolumen in der
Datenbank zur Verfügung stehen soll.
- Die Datenpflege, eine
so notwendige wie häufig unterschätzte Arbeit, ist
sinnvollerweise nur im Netzwerk zu leisten. Alternativ ist die
Dateneingabe nur an einem Arbeitsplatz möglich oder es
müssen die Dateien ausgetauscht werden, was absehbar in den
Datengau führt.
- Die Auswertung oder
Abfrage der Daten muss für unterschiedliche Benutzer
konfiguriert sein. Sie muss plattformübergreifend (Linux/Unix,
Apple, Microsoft etc.) funktionieren.
- Open Source
Datenbanken als Alternative
- Die genannten
Voraussetzungen werden von gängigen Software-Produkten nur
selten vollständig erfüllt. Teilweise sind sie auf
bestimmten Systemen nur schwer, und unter Linux gar
nicht zu installieren. Auch lässt die
Zuverlässigkeit bei steigenden Datenbeständen nach.
- Tatsächlich
bieten gerade im Bereich Datenbanken die Open Source Lösungen
eine leistungsstarke Alternative zu proprietärer Software.
Abgesehen von der Lizenz- und Kostenfrage
erfüllen sie auch alle genannten Voraussetzungen.
- DigiDok
unterstützt Sie gerne bei
der Erarbeitung eigenständiger Datenbanklösungen auf
der
Basis von Open Source Software. Doch auch bestehende Datenbanken auf
kommerzieller Grundlage bieten Möglichkeiten zur Optimierung!
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